04 | 13 - Klare Ansage

Auf jedem Weg in die Stadt sehe ich das neue Gebäude der Sparkasse in unserer Ecke der Stadt. Ein nettes Gebäude und gut zu erreichen. Und eine tolle Symbiose, hier Geld tanken und gegenüber dann noch das Auto betanken. Und jedes Mal wenn ich daran vorbeifahre sehe ich die klare Formensprache mit dem dominanten Rot der Sparkasse im Kontrast mit den dunklen Türen und Verkleidungen. Und mittendrin die Hausnummer. Heute war zu der Zeit die Beleuchtung des „Available Light“ sehr intensiv - so konnte ich nicht vorbeifahren und die Szene als Tagesmotiv festhalten.

04 | 12 - Himmelsformen und Strukture

Kein Ahnung woher meine Affinität zu Well(blech)oberflächen kommt, aber immer wenn ich sie sehe, spätestens durch den Sucher meiner Kamera, kann ich nicht davon lassen. Dieses Haus in unserer Nachbarschaft kenne ich solange es da schon steht. Und schon immer bin ich von den Formen des Gebäudes fasziniert, vor allem aber von den Oberflächen. Auch von den verwendeten Farben - aber die spielen hier ja keine Rolle. Erstaunlicherweise war der Himmel heute Nachmittag auf meinem kleinen Spaziergang in Richtung Osten nahezu wolkenlos (na gut, nicht lange, aber in diesem Moment halt), uns so kam noch ein toller Kontrast dazu. Oberflächen vor gleichmässigem Hintergrund toll. Also nichts was dagegen gesprochen hat, das zum Tagesfoto zu machen, auch wenn ich mit einem anderen Motiv im Hinterkopf losgegangen bin … das ist das schöne an diesem Projekt.

04 | 11 - Drei auf Krautsand

Was tun an einem grauen, trüben, verregneten Tag - vor allem nach einem interessanten Fototag zuvor. Natürlich hoch vom Sofa und raus. Wenn der Wind um die Nase weht kommen auch die Ideen und Motive. Und genauso war es. Der Himmel war sehr unspektakulär über Tag und mein Plan war mal Motive auf Krautsand suchen. Bei den Bäumen am nördlichen Ende des Strandes dort. Und es passte alles. Gleich zu Anfang hat die Idee im Kopf Gestalt angenommen, in Form dieser drei Bäume hier. Und ein wenig Bewegung war auch in den Wolken - man muß nur lange genug warten. Und diese pastenförmige Elbe - mir gefällt es sehr. Und mir sind noch viel mehr Motive vor die Füße gefallen, hier am Elbstrand und schon auf dem Weg. Ein paar davon sind im Beifang, der für heute recht umfangreich geworden ist. Schöner Tag! Und geregnet hat es in dieser Zeit auch nicht. Nur kalt war es doch.

04 | 10 - Waldviadukt

Nein - heute gibt es kein Foto vom Markttag am Fischmarkt aus der Warteschlange. Ich wüßte auch nicht, das so etwas dort zu finden ist. Heute bin ich einmal Netzspuren gefolgt. Immer wieder kommt elektronische Post ins Fach mit Informationen die die Welt nicht braucht. Manchmal aber sind Tipps dabei die dann doch interessant sind. So auch in diesen Tagen. Von einem Ort an dem ich schon öfter vorbei gekommen bin, den ich aber so nicht kannte. Es gab mal eine Bahnlinie von Buchholz nach Bremervörde - längst nicht mehr vorhanden und schon vergessen. Nun ja, ein paar Reste gibt es noch, und die sind umso sehenswerter. Heute war ich also an einem dieser Orte und habe Aufnahmen gemacht. Diese hier gefällt mir erst einmal am besten. Der Kontrast zwischen Bauwerk und Natur die schon mächtig zurückgekommen ist - sehr beeindruckend.

04 | 09 - Spargelreihen

Wir sind am Anfang der Spargelsaison. Das sieht man natürlich sehr banal in den Gemüseabteilung der Supermärkte und vor allem den Ständen der Spargelbauern an allen möglichen Orten. Vor allem sieht man das an den langen weißen Reihen der Spargelfelder, die ja zur Zeit mit den weißen Kunststofffolien auf den Feldern allerorts zu erkennen sind. Und das ist natürlich sehr faszinierend anzusehen. So auch heute Morgen bei der Fahrt über die Geest. Es ist bestimmt nicht das letzte Foto dieser Reihen. Hier hat mich der Morgenhimmel mit dem feuchten Boden im Kontrast zu den weißen Baumen interessiert. Dazu noch die einzelnen Bäume.

04 | 03 - Keine Durchfahrt

Sonne kann so schön sein. Na klar, warum auch nicht - evlt. mit dem nötigen UV Schutzfaktor auf der Haut. Aber in diesem Fall meine ich mehr das was das Sonnenlicht macht … nämlich Schatten. Da werden einfache Schilder zu Kunstwerken an der Wand. Und je flacher der Winkel desto spannender kann das Ergebnis werden. So wie in diesem Fall. Die Wand sehe ich ja nun fast jeden Samstag beim Einkaufen. Wenn man die schönen Häuser am Fischmarkt sieht sollte man denjenigen der hier diesen öden Putz angebracht hat, mit Strafarbeit belegen. Da nützen auch die „scheinbaren“ Fugen nichts. Dazu kommt noch dieses scheusslich - langweilige Grau (selbst wenn NICHT in Schwarzweiß umgewandelt ist es Grau). Aber heute war es eine Leinwand für dieses nette Schattenspiel. Klasse. Danke Sonne.

04 | 01 - Goldener Wald

DAS war ein Wetter heute Nachmittag und ein mystisches Licht. Wir waren auf einer Nachmittagsrunde durch den Ort und ich habe mal wieder die Spielplätze abgeklappert, da finden sich immer gute Motive. Aber die Spielplätze und Motive dort müssen warten. Denn dann kam dieser magische Moment. Wir waren gerade auf dem Feldweg mit Blick auf den Wald vor den Schwingewiesen. Im Westen leuchtete die Frühjahrssonne noch kräftig aber schon zwischen den Wolken hindurch. Das sorgte für goldene Spotlights auf der Landschaft. Und im Osten zog eine dunkle Wolkenfront heran. Und da war da diese Kombination aus goldleuchtendem Wald vor der dunklen Front. Einfach toll - und ich hatte ein paar kurze Momente das festzuhalten - denn die Lichtsituation änderte sich sehr schnell. Von den Aufnahmen gefällt mir diese am besten. Ich meine, man erkennt selbst hier in Schwarzweiß das goldene Leuchten des Waldes.

03 | 12 - Fachwerkbetrachtung

Das Fachwerk in Niedersachsen ist ein tolles Thema und bietet zahllose Motive - fast so viele wie es Fachwerkhäuser hier gibt. Mich spricht vor allem die Kombination Fachwerk mit den Füllungen aus Backsteinen an. Nichts gegen das westfälische Schwarz-Weiß von Balken und Putz, aber die zusätzliche Ziegelstrukturen in den Fächern sind eine zusätzliche Komponente. Das hier ist nun kein besonderes Haus - „nur“ eine normale und normal benutzte Scheune oder Stall in Wiepenkathen. Aber gut von der Straße einzusehen und wenig optische Hindernisse dazwischen. Und gerade die vielen Quadrate im Quadrat mit den passenden Fenstern und dem großen weißen Quadrat 4x4 darin passen gut in mein Konzept. Und der Hof davor mit Asche und Pfütze sind ein schöner Kontrast zu den regelmässigen Formen. Dazu noch die Tür die ein wenig schief im Muster sitzt … glaube ich.

03 | 08 - Einzelkämpfer

Ach nö, nicht schon wieder ´nen Baum … oh doch, diesen auf jeden Fall. Der steht bei Wiepenkathen am Feldrand und ich beobachte den schon länger. Dabei habe ich mich schon daran versucht als das Feld noch richtig bewachsen war - bei Schnee - bei hellem Sonnenschein. Hat mir aber alles nie so richtig zugesagt. Ich wollte ihn abbilden wie ich ihn empfunden habe - eben als Einzelkämpfer. Als weißer Ritter vor der dunklen Menge (… das war glaube ich etwas kitschig!). Auf jeden Fall als etwas Besonderes. Heute Nachmittag hatten wir für so etwas ein tolles Licht. Die Wolkendecke war dicht, aber relativ hell im Grau. Dazu hat die Sonne es fast geschafft durch zu kommen. Also schon Licht, aber wie mit einem schönen Diffusor (siehe Beifang). So hatte ich meinen Freiheitsgrad mit den Helligkeitswerten im Bild zu spielen. Also doch wieder ein Baum!

02 | 22 - Dunkler Wald

Wenn man lange genug wartet, dann ist es selbst beim sonnigsten Wetter dunkel. Allerdings täuscht dieses Foto. Ich habe mir heute als Thema ICM gesetzt - also die absichtliche Bewegungsunschärfe in Bildern durch Kamerabewegungen. Dazu mussten die Felder und Baumgruppen in der Umgebung herhalten. Bis ich durch eine Lücke der Tannenschonung diese starken Hell/Dunkelkontraste gesehen habe und dann gleich versucht habe die für meine Idee zu nutzen. Und mit dem Ergebnis bin ich soweit zufrieden, zumindest kann man sich vorstellen, dass da gleich was „Schlimmes“ zum Vorschein kommt. Denn das Rotkäppchen kann es ja nicht sein - ist und bleibt eine Schwarzweiß Serie.

02 | 20 - Schattenkäufe

Wieder Samstag - und wieder ein Tagesfoto vom Umfeld des Fischmarktes. Na gut, gleich Abläufe erzeugen gleiche Ergebnisse. Oder nein, hoffentlich nicht die gleichen Fotos. Nachdem wir ja gestern schon „Frühling“ hatten, war das Licht heute Morgen auch schon wieder krass. Ich muss neben der Maske unbedingt auch an die Sonnenbrille denken. Die Leere am Fischmarkt hat auch ihr Gutes, solche Aufnahmen am Samstag Mittag gelingen nur unter solchen Bedingungen. Ein Laden darf zwar nicht normal verkaufen, trotzdem stellen sie ihr Angebot nach draußen - denn für „Click und Collect“ braucht man ja auch Inspiration. Tolle Idee - und tolles Motiv. Vielleicht fällt ja auf, dass hier immer noch die Weihnachtsbeleuchtung hängt. Allerdings finde ich das sogar ganz nett - ist doch eine Brücke zum Weinhandel gegenüber.

02 | 19 - Frühlingsgefühle

Ja ist der denn bescheuert … schreibt mittem im Winter über Frühling und zeigt ´nen toten Baum im Wasser. Nun gut, der Titel hat in diesem Fall nichts mit dem Bildinhalt zu tun. Aber ohne dieses „Gefühl von Frühling“ hätte ich wohl keine Lust gehabt ins Hohe Moor zu fahren. Denn heute hatten wir ein herrliches Wetter, hauptsächlich durch die Sonne mit ihrem schönen weichen warmen Licht - Frühling eben. Und das Moor hat uns Motive ohne Ende gezeigt. Aber komisch - nun habe ich mich doch für den toten Baum entschieden. Einen den ich schon diverse Male fotografiert habe. Aber heute - so vor der Sonne und man kann sogar etwas Eis auf dem Wasser erkennen - war das mein Bild des Tages.

02 | 16 - Winterruhe

Am Stader Holzhafen kann man Kanus mieten um auf dem Burggraben zu paddeln … super Sache, lohnt sich. Allerdings nicht in dieser Jahrszeit! Kalt ist es sowieso, aber es gibt keine Eisbrecher auf dem Burggraben oder dem Holzhafen. Also wird der Erfolg nicht besonders groß sein. Aus diesem Grund liegen die Mietkanus schön aufgereiht auf der Wiese bis zum Frühjahr. Und das ist genau das was wir hier im Bild sehen. Und sogar noch ein wenig Schnee ist zu sehen.

02 | 12 - Schattengitter

Heute hatten wir geniales Winterwetter - aber so richtig. Natürlich liegt immer noch der Schnee der Woche, aber darüber - ein strahlend blauer Himmel. Wir sind also raus an die Elbe, diesmal wieder nach Abbenfleth und Grauerort. Und schön war’s. Der Wind war nicht so stürmisch wie noch in den Tagen zuvor und war gut auszuhalten. Die Spuren des starken Ostwinds konnte man aber sehen, der Strand war voller Eisschollen. Ich habe einiges an Fotos gemacht, aber gegen Abend kommt die Sonne halt aus Westen und das ist dann nicht so spannend wie bei Gegenlicht. Ein paar Bäume habe ich nett gefunden, so mit Borke, Schnee und Sand - aber die gibt es im Beifang. Gefesselt hat mich mal wieder der alte Anleger bei Grauerort. Mit den Füßen in den Eisschollen, mit supertollem weichen Licht der tiefstehenden Sonne gibt ein schönes Schattenbild auf dem Betonsockel. Und tatsächlich habe ich den noch nicht in der Sammlung - aber nun!

02 | 08 - Winterrose

Wir haben uns heute unterhalten, dass immer noch Rosen im Garten sind - und schon hatte ich mein Tagesmotiv - und das ohne lange im kalten Ostwind umherzugehen (das hatte ich ja gestern ausreichend gemacht). Natürlich haben die Rosenblüten aktuell ihren ganz eigenen Charme - Winterrosen halt. Ein Problem dabei war wieder der Ostwind … ich hatte Schwierigkeiten sie vernünftig zu erwischen. Es sind eine ganze Reihe von Aufnahmen entstanden, ich habe mich aber für diese entschieden, da die in dieser Aufnahme noch die alte Schönheit erkennbar ist - fast wie eingefroren. Und gerade in der Schwarzweiß Umsetzung ist kaum zu erkennen, dass sie tatsächlich schon verwelkt ist.

01 | 27 - Himmelsleiter

Heute war mal wieder ein kein-nix-Tag. Kein vernünftiges Wetter, keine Sonne, kein Regen, kein Nebel, kein Frost … nix was eine spannende Lichtstimmung erzeugt. So bin ich ein wenig in der Gegend und bekannten Gelände rumgelaufen und habe Motive gesucht und dabei diesen Blick in den Himmel gefunden. Es war mal eine Siloanlage (glaube ich) aber mit Kamin … wie auch immer, diese Leiter am Kamin fand ich dann doch wieder spannend und in diesem Fall war auch der langweilige Himmel ein schöner Kontrast für die dunklen Formen und Strukturen.

01 | 18 - nah dran …

… aber weit genug entfernt. Vor allem weil ich mir sicher war, dass da mit dem momentan nix passiert (Schlüssel in der Tasche!!). Nachdem ich heute fast den ganzen Tag den Regen beobachtet habe, wollte ich den auch umbedingt ins Bild bekommen. Aber was soll ich sagen, dafür war es nicht genug. Wieder dieser typisch norddeutsche Niesel. Man sieht nix und ist am Ende trotzdem nass. In diesem alten toten Straßenstück habe ich schon mal fotografiert, heute war es halt die Idee noch ein wenig zusätzliches Licht mit ins Spiel zu bringen … und natürlich ein wenig „Drama“. Mal ehrlich - ich hatte die Kamera ja am Boden und habe mit dem Klappdisplay fotografiert. Das ist eine Situation die möchte ich wirklich nicht erleben. Aber so ging’s.

01 | 14 - Zeitgeist oder die moderne Hecke

Es gibt ein Thema das mich momentan beschäftigt, und das ist die zunehmende Plastifizierung unserer Vorgärten. Als wir von 20+ Jahren unser Haus bezogen haben, gab es einen Trend vor dem „gewarnt“ wurde. Und das waren die Lebensbaumhecken mit denen sich immer mehr und mehr Hausbesitzer umgeben haben um sich vor den Blicken von der Straße aus zu schützen. Nun beobachte ich seit einiger Zeit, dass an immer mehr Grundstückgrenzen eine andere Form des Sichtschutzes „aus dem Boden wächst“ - in Form dieser 2 m hohen Stahlgitterzäune die dann auch noch mit Plastikstreifen als Sichtschutz gefüllt werden. Dafür verschwinden sogar die Lebensbaumhecken. Es mag Gründe geben das zu tun - auch jenseits des Sichtschutzes, weniger Pflege - kein zurückschneiden - keine eingegangene Heckenpflanzen - weniger Platzbedarf … da kann und will ich kein Urteil über die Grundstücksbesitzer sprechen. Aber schön finde ich das nicht!! Selbst wenn mich die regelmässigen Formen im richtigen Licht durchaus interessieren (fotografisch). Das gleiche Grundstück habe ich mit grüner Hecke fotografiert, und das ist erst zwei Monate her!

01 | 03 - Oberhafenmodel

Juchu, mal wieder einen Tag unterwegs zum fotografieren. Dafür hatte ich mir in Hamburg ein paar neue Ziele überlegt - allerdings sind es wieder alte Ziele geworden. Das macht aber nichts. Eines der Ziele war dann das Oberhafenquartier mit Spiegelhäusern und Deichtorhallen. Bei der Hinfahrt habe ich schon auf der Brücke einen Fotografen mit Model aufgescheucht - im wahren Sinne des Wortes. Denn die (musste) lang auf der Straße liegen und er hat mit Aufwand (mobile Blitzanlage) Fotos von ihr gemacht. Das war dann natürlich auch meine Bildidee … wobei ich nicht sein Model in den Vordergrund genommen habe, sondern mein eigenes - die Perspektive der Brücke halt. Also wäre der Titel auch „Oberhafenmodelle“ oder „Oberhafenmodels“ … richtig gewesen. Aber es bleibt wie es ist! Die weiteren Aufnahmen im Beifang bzw. später im eigenen Album.

12 | 31 - Aus is’

Nö, nicht mit diesem Projekt, „nur“ mit diesem Jahr. Mein Plan war Feuerwerk zu fotografieren - das, das nicht gekauft werden darf natürlich … und das schon geraume Zeit hier um die Ohren fliegt. Aber nein, es geht ja erst nach Mitternacht richtig los. Also muss meine eigene Lichtshow losgehen. Also, tschüß 2020 - hallo 2021 - nachher. Schade, dass helles blau genauso aussieht wie helles rot … aber was soll’s, ich wünsche einen guten Rutsch und ein hoffentlich gutes, gesundes und kreatives neues Jahr!


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